Vorschläge für den Ortsbeirat?

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13 Gedanken zu „Vorschläge für den Ortsbeirat?

  1. Schön wäre es, wenn man die Mitfahrbänke realisieren und an sinnvollen Stellen im Ort aufstellen würde.

  2. Die derzeitige Streckenführung des Busses nach und von Mainz finde ich sehr unbefriedigend:
    Gerade (aber nicht nur) für ältere Menschen oder für Eltern mit kleineren Kindern ist es ein Problem, nicht mehr am Dorfplatz einsteigen zu können, sondern den steilen Berg hinauf auf die Landstraße erklimmen zu müssen.
    Das fördert wieder nur das Ausweichen auf das Auto.
    Es müsste doch eine andere Lösung geben?

    • Hallo Uli, vielen Dank für deine Mitteilungen bezüglich Mitfahrerbänke und Stadtbusverkehr. Unterstützt durch das Ordnungsamt in der Stadtverwaltung sind wir dabei, mit der MVG eine Lösung herbei zuführen. Dabei wird geprüft, welche Voraussetzungen für die Fahrt der Stadtbusse bis zum Dorfplatz geschaffen werden müssen. Voraussichtlich wird’s ohne eine Ampelregelung nicht möglich sein. Ebenso wird ein Shuttelservice geprüft. Mitfahrerbänke sind beauftragt.
      Nachdem ich morgens drei Wochen den Schülerweg abgesichert habe bevor eine Fußgängerampel genehmigt wurde ist mir bewusst, dass die derzeitige Situation nicht befriedigend ist weil wir nach wie vor davon reden müssen, dass Möglichkeiten geprüft werden.
      Eine Zusage kann ich machen: Wir bleiben mit Nachdruck an der Umsetzung einer Lösung dran.

    • Hallo Dieter,
      das ist doch eine ermutigende Antwort!
      Die Mitfahrerbänke wären ja auch langfristig eine tolle Möglichkeit, unabhängig von der Bushaltestelle.
      Vielen Dank!

    • Vielleicht können wir das mit den „Mitfahr-Schildchen“ zum Mitnehmen auch noch einmal weiter verfolgen – man bräuchte ja nur eine grafisch halbwegs ansprechende Vorlage
      (z.B. mit der Beschriftung vorne MZ bzw. ING und hinten jeweils WAK für die Rückfahrt)
      zum Ausdrucken auf einem faltbaren A4-Karton.
      Die könnte man zum Selbst-Ausdrucken ins Internet stellen, und für unsere weniger IT-affinen Mitbürger/innen könnte man vielleicht auch einige vorhalten und im Rathaus ausgeben?
      Könnte der Ortsbeirat dabei helfen?

    • Lieber Dieter, das Problem ist ja nicht neu, deshalb gab schon eine sehr praktikable Lösung. Mit ORN wurde ein kostenloses Mitfahren bis zur Haltestelle Große Hohl vereinbart. Von dort ging es dann mit dem MVG Bus weiter in Richtung Mainz. Umgekehrt genauso. Es muss dann lediglich eine Wartezeit an der Haltestelle Große Hohl einkalkuliert werden.
      Vorteil: Die Gelenkbusse der MVG müssen nicht ins Ort fahren. Die Ampellösung könnte entfallen. Eine Vereinbarung mit ORN müsste wieder möglich sein. Nachteil. Eventuelle Wartezeiten in der Großen Hohl. Da die Frequenz der Stadtbusse aber viel höher ist, lässt sich immer eine Anschlusslücke finden. LG Joachim

    • Hallo Joachim,
      danke für deinen Beitrag.

      Eine kleine Nachfrage:
      Mit „Ampel“ ist aber nicht die derzeitige Fußgängerampel in der Kleinen Hohl unten gemeint, oder?
      Die soll ja vor allem den Schulkindern dienen – anstelle der Ampel in der derzeit gesperrten Großen Hohl.
      Uli

    • Die Fußgängerampel in der Kleinen Hohl ist nicht gemeint, die soll natürlich während der Bauphase bleiben. Wenn die Stadtbusse in die Dorfmitte fahren würden, dann währe es nur wie von Dieter Berg erwähnt, über eine Ampellösung für die Busse, im zu engen unteren Teil der Kleinen Hohl möglich. LG Joachim

  3. Mit Interesse habe ich in den Nachrichten gehört, dass Landau als erste (rheinland-pfälzische?) Gemeinde den Klimanotstand ausgerufen hat und damit zusätzliche Mittel zur Umsetzung klimafreundlicher Verkehrskonzepte und einer Umgestaltung an Hitze oder Unwetter angepassten Stadt erhalten kann.

    Wäre das ein Vorbild für Ingelheim? – Ich würde es begrüßen, sich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen.

    Sabine Heinke

    • zum Thema klimafreundliche Verkehrskonzepte:
      die fangen im Kleinen an, und
      – in Wackernheim wurde ja bereits damit begonnen: sich ein E-Auto teilen – viele wissen noch immer nicht, dass am DGH eines steht, das jeder Mensch mit Führerschein nutzen kann. Man läßt sich als Nutzer*in bei der RaBE-Genossenschaft registrieren, man erhält zeitnah auf Wunsch eine persönliche Einweisung ins Auto, bekommt Zugriff auf die Buchungsseite im Internet (für die, die keines haben, gibt es auch eine andere individuelle Lösung) – alles ist einfach und nutzerfreundlich zu handhaben- und los gehts (leise und emissionsfrei) – das könnten viel mehr Wachernheimer*innen nutzen , dadurch das eigene Auto überflüssig machen, dadurch weniger eigenen Ballast haben … ich finde es optimale Lösung, wenn man mal ein Auto braucht.

  4. Unbedingt darauf drängen, dass der Busverkehr zwischen Wackernheim und Ingelheim so stark ausgebaut wird, dass man wirklich gut hin- und herkommt – mindestens 2 mal pro Stunde, auch noch später abends, sonst wird das nichts mit dem inneren Zusammenwachsen.

    • Thema öffentlicher Nahverkehr – ja, sehr wichtig ! Mein Traum wäre eine Straßenbahn von Mainz über Finthen – Wackernheim bis Ingelheim Zentrum – gern im 30-Minuten-Takt. Und: Schienenverkahr hat viele Vorteile.
      Zur Überbrückung schlage ich auch vor: je 1 Mitfahrerbank an Mainzer- und Binger-Str. mit Optionen Richtung Ingelheim/Heidesheim und Mainz/Heidesheim und eine im alten Dorfkern – mit Optionen Heidesheim/Mainz/Bingen – denn viel zu viele Menschen sitzen allein in ihrem Auto.

    • Man könnte auch kleine Schilder zum Mitnehmen erstellen (lassen), auf denen vorne „nach Wackernheim“ und hinten „nach Ingelheim“ bzw. „nach Mainz“ aufgedruckt ist, die man mitnehmen und an den von Frau Bräuninger vorgschlagenen „Mitfahrerbänken“ (oder auch an anderen typischen „Aufsammelstellen“ wie der Kleinen Hohl) hochhalten könnte.

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